Bundeskabinett beschließt Klimaschutzbericht 2050

Bundeskabinett beschließt Klimaschutzbericht 2050

Das deutsche Bundeskabinett hat heute den Klimaschutzbericht für 2050 beschlossen. Dieser Bericht beschreibt, wie die Bundesregierung die Klimaschutzziele nach dem Pariser Klimaschutzabkommen realisieren möchte.

Der neue Klimaschutzbericht enthält sektorspezifische Ziele zur Senkung der Emissionen von Treibhausgasen bis 2030. So sollen die CO2 Emissionen im Energiesektor bis 2030 um 61 % (gegenüber 1990) gesenkt werden. Bis 2050 soll der Strom nahezu vollständig aus Erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden. Zwar wurde eine Kommission beauftragt, bis 2018 die Möglichkeiten des Kohleausstiegs zu erörtern. Der Klimaschutzbericht jedoch macht jetzt schon deutlich, dass es weder Investitionen in neue Kohlekraftwerke noch Laufzeitverlängerungen für bestehende Kohlebergwerke geben wird.

Neben dem Strommarkt definiert der Bericht auch die Ziele für den CO2 Ausstoß in anderen Sektoren: Im Baubereich sollen Treibhausgase um 66 %, im Transportsektor um 40 % und im Industriesektor um 49 % gesenkt werden. Darüber hinaus sieht der Bericht eine Senkung der Emissionen um 31 % im Landwirtschaftssektor vor. Insgesamt würde dies zu einer Reduzierung von Treibhausgasen um 55 % bis 2030 (verglichen mit 1999) führen.

Frontier (Europa) berät regelmäßig Energieunternehmen und Behörden zur Klimapolitik und ihren Auswirkungen auf das Gemeinwohl.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Miriam Rau ([email protected], +49 (0) 221 337 131 00).