Fusionen und Wettbewerbsuntersuchungen
Bei geplanten Fusionen unterliegen Energieunternehmen regelmäßig einer Prüfung durch Wettbewerbsbehörden. Zusätzlich sehen sich Energieunternehmen aktuell zunehmend mit Branchenuntersuchungen und Missbrauchsvermutungen konfrontiert.
Für die Unternehmen ist es in diesen Verfahren unabdingbar, frühzeitig zu reagieren, Gefahren und Chancen zu erkennen und eine Strategie zu erarbeiten, so dass die behördliche Wettbewerbsprüfung sachgerecht und auf Basis aktueller wettbewerbsökonomischer Methoden erfolgt. Gegenstand der Wettbewerbsprüfung im Energiebereich ist regelmäßig die Definition von Produktmärkten und regionalen Märkten, die Prüfung, ob eine Marktbeherrschung durch ein oder mehrere Unternehmen vorliegt und welche Rolle dabei horizontale und vertikale Konzentrationen beispielsweise als Folge einer Fusion spielen. Durch die Kombination aus langjähriger ökonomischer Beratungserfahrung in Wettbewerbsfällen und herausragender Energieexpertise bietet Frontier ein einzigartiges Beratungsportfolio zu allen wettbewerbspolitischen Aspekten in Energiemärkten.
Wir haben in vielen wichtigen Zusammenschlussverfahren der letzten Jahre mitgewirkt. So untersuchten wir beispielsweise die Wettbewerbsauswirkungen und zu erwartenden Auflagen, die sich aus den Zusammenschlüssen von Veba und Viag sowie E.ON und Ruhrgas ergaben. Darüber hinaus untersuchten wir die relevanten Märkte und gingen der Frage der vermuteten Marktbeherrschung durch ein geplantes Joint Ventures zwischen Verbund und EnergieAllianz (Österreich) sowie zwischen Elsam und Nesa (Dänemark) nach.
Frontier war außerdem in einer Reihe von Missbrauchsverfahren tätig. Hierzu zählt unsere Tätigkeit für RWE, ENEL und Elsam. Des weiteren arbeiteten wir mit National Grid Transco zusammen, um eine Freistellung von regulierten Netzzugangsbedingungen, sogenannte Third Party Access Requirements, zu erzielen. British Energy unterstützten wir bei der Überprüfung der wettbewerblichen Neutralität staatlicher Beihilfen.

