Fünf europäische Länder einigen sich auf Kuppelung ihrer Strommärkte
Heute haben die Wirtschaftsminister, Aufsichtsbehörden und angeschlossenen Systemnetzbetreiber von Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg eine Absichtserklärung über den Zusammenschluss der deutschen, französischen, belgischen, niederländischen und luxemburgischen Strommärkte zu einem einheitlichen regionalen Gebiet unterzeichnet. EU-Energiekommissar Andris Piebalgs begrüßte diesen Schritt: “Regionale Märkte sind ein positiver Schritt hin in Richtung Umsetzung eines einheitlichen europäischen Energiemarktes. Dies wird nicht nur zu niedrigeren Preisen für die Verbraucher führen, sondern auch die Versorgungssicherheit erhöhen und Anreize für Investitionen in neue Übertragungskapazitäten und Übertragungsinfrastruktur schaffen“, so Piebalgs.Frontier (London und Köln) hatte zuvor die Systemnetzbetreiber und Strombörsen in Belgien, Frankreich und den Niederlanden zu Kosten und Nutzen einer Integration dieser drei zentralen Länder zu einem neuen Markt beraten und war – gemeinsam mit dem ingenieurwissenschaftlichen Beratungsunternehmen Consentec und dem IAEW Aachen - für die deutsche Energieregulierungsbehörde in Fragen der Kuppelung des deutschen Marktes mit dem der Niederlande und Frankreichs beratend tätig. Derzeit berät Frontier Mandanten zu ähnlichen Fragestellungen.

