ETSO einigen sich auf TSO – internen Ausgleichsplan für 2007
Die europäischen Stromübertragungsnetzbetreiber (ÜBNs) wollen weiterhin an einem System von Transferzahlungen festhalten. Ziel dieser Zahlungen ist es, Übertragungsnetzbetreiber für solche Stromflüsse zu entlohnen, für die sie weder direkte Zahlungen für die Ein- noch für die Ausspeisung von Strom von den eigentlichen Netznutzern erhalten (wie sie beispielsweise von Nutzern aus anderen Ländern verursacht werden).Nach Angabe des Europäischen Übertragungsnetzbetreibers (European Transmission System Operators, ETSO) haben sich die europäischen Stromübertragungsnetzbetreiber im Rahmen einer neuen Übereinkunft für den Zeitraum April bis Dezember 2007 nun auf ein freiwilliges Kompensationsprogramm geeinigt. Obwohl diese Vereinbarung von den meisten ÜBNs innerhalb der EU und auch von einigen Nicht-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde, nehmen jedoch nicht alle potenziellen Länder an diesem Abkommen teil. So unterzeichneten z.B. die Tschechische Republik und die Slowakei – in denen in der Vergangenheit dieses Abkommen ebenfalls galt – die Vereinbarung in diesem Jahr nicht. Des Weiteren nehmen Lettland, Litauen, Irland und Großbritannien ebenfalls nicht an dem freiwilligen System teil.
Frontier (London und Köln) hat gemeinsam mit dem ingenieurwissenschaftlichen Beratungsunternehmen Consentec die Europäische Kommission zu angemessen Kostenstrukturen beraten, die in einem dauerhaften Pflichtsystem zur Anwendung kommen könnten.

