Frontier Economics
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Studie zur zukünftigen Struktur des deutschen Stromübertragungsnetzes

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat bei Frontier (Europa) eine Studie zu denkbaren Optionen für die zukünftige Struktur des deutschen Stromübertragungsnetzes in Auftrag gegeben.

Die Studie zeigt unter anderem auf, dass es verschiedene Wege gibt, eine einheitliche Netzgesellschaft in Deutschland zu realisieren. So würde neben der bevorzugten Vollfusion aller vier Netze als erster Schritt auch die Einbringung nur einiger Netze in eine gemeinsame Gesellschaft in Betracht kommen. Eine eigentumsrechtliche Fusion der vier deutschen Strom-Höchstspannungsnetze hält die Studie ebenso wie das BMWi aus ökonomischen und technischen Gründen für wünschenswert. Eine solche Zusammenlegung könnte Synergien heben und Kosten senken. Falls dieses Ziel nicht erreichbar ist, sehen die Verfasser der Studie bereits Vorteile in einer verstärkten Koordinierung von Systemfunktionen (wie z.B. bei der Beschaffung und Steuerung von Regelleistung und Regelenergie) ohne eigentumsrechtliche Zusammenlegung der Netze.

 

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