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Publikation gibt Überblick zum Thema Regulierungsökonomie

Das von Edward Elgar veröffentlichte „International Handbook on Economic Regulation“, herausgegeben von Michael Crew und David Parker, bietet allen, die im Regulierungsbereich arbeiten, aber auch interessierten Studenten, einen aktuellen, umfassenden und verständlichen Einblick in die Theorie und Praxis der Regulierungsökonomie in verschiedenen Sektoren.

Experten von Frontier haben einige Kapitel zu dieser Neuerscheinung beigetragen, die die analytische Logik ökonomischer Regulierung mit praktischer Erfahrung kombinieren.

Dan Elliott (Director bei Frontier) überprüft die Abschnitte des Handbuchs, die sich mit den bei der Regulierung der Servicequalität von Netzwerken angewandten Methoden befassen und liefert einen Überblick über deren Effektivität.  Beispiele aus der Praxis legen nahe, dass einige der Methoden funktionieren, während andere ihr Ziel verfehlen: In vielen Sektoren hat sich die Servicequalität seit Beginn der Privatisierung in Großbritannien verbessert, während sie sich in anderen Bereichen deutlich verschlechtert hat.

Phil Burns (Director bei Frontier), Cloda Jenkins (Consultant bei Frontier) und Tom Weyman-Jones (Associate von Frontier) liefern einen Überblick über die Literatur zur Anreizregulierung und kommentieren die Informationsbarrieren, mit denen Regulierungsbehörden konfrontiert werden und die einen Einfluss auf die praktische Ausgestaltung von Anreizmechanismen haben.  Fallstudien illustrieren, wie Regulierer  in der Praxis – und mit unterschiedlichem Erfolg - versucht haben, das Informationsproblem zu bekämpfen.

Die Studien zeigen, dass Anreizregulierung als solche weitestgehend Unterstützung und Akzeptanz findet.  Andererseits bleiben einige wichtige Fragestellungen nach wie vor ungelöst, z.B. wie mit dem Problem der Informationsbarrieren im Regulierungskontext am besten umzugehen ist, aber auch die Frage, wie Anreizregulierungssysteme am besten auszugestalten sind, wenn dynamisch reguliert wird, d.h. wenn es viele Regulierungsperioden gibt, da dies die Anreizstrukturen ändert.   Diese Probleme sind weder in der Literatur noch in der Praxis gelöst.