Klimaschutz und Mobilität – Ein enormes ökonomisches Optimierungsproblem

Klimaschutz und Mobilität – Ein enormes ökonomisches Optimierungsproblem

Dr. David Bothe, Associate Director im Kölner Büro von Frontier, hat heute einen Keynote-Vortrag auf dem 7. Internationalen Motorenkongresses in Baden-Baden gehalten.

In seiner Präsentation stellte David Bothe dar, wie wichtig es sei, die Defossilisierung der Mobilität und den Einsatz verschiedener Antriebstechnologien als systemweite Optimierungsaufgabe zu begreifen. Ein aussagekräftiger Ansatz müsse sämtliche Schnittstellen und Interaktionen mit anderen Sektoren berücksichtigen und unnötige Hindernisse, wie beispielsweise sektorspezifische Zielvorgaben, vermeiden. Eine nachhaltige Technologiewahl sollte daher auf Basis einer umfassenden sektorübergreifenden, globalen und intertemporalen Lebenszyklusanalyse erfolgen.

David Bothe betonte in diesem Zusammenhang, dass 

  • alternative Kraftstoffe und PtX-Technologien integraler Bestandteil des Technologiemixes für die Defossilisierung sein müssten;
  • sämtliche Antriebstechnologien schlussendlich zu einer emissionsneutralen Mobilität führen könnten – wichtig sei zu analysieren, mit welcher Technologie sich über den gesamten Lebenszyklus hinweg die höchste Nettoeinsparung erzielen ließe;
  • die zukünftige Nutzung bestehender Infrastruktur / Flotten gegenüber neuen „Greenfield“- Lösungen große Vorteile haben könnte; und dass
  • bei all dem stets zu berücksichtigen sei, welchen Wert die Mobilität für Klimaschutz, Nachhaltigkeitsziele und wirtschaftlichen Wohlstand habe.

Die von David Bothe angeführten Erkenntnisse basieren zum Teil auf einer aktuellen Studie im Auftrag des FVV, bei der Frontier im Rahmen einer Meta-Analyse über 80 internationale Lebenszyklusanalysen (mit dem Fokus auf Antriebstechnologien) ausgewertet hat.

Frontier berät regelmäßig zu Energiewende und Mobilität.

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